Samstag – Tempeltag

So. Heute sind wir etwas früher fit und daher auch schon am Vormittag am Weg nach „Ancient Town“.

In der Stadt sollen Demonstranten gewesen sein, daher haben wir nicht das Taxi genommen. Der Skytrain ist die beste Alternative – ist auch ziemlich leer heute, so wie der Bahnsteig hier zeigt. Das ist erfreulich, denn vorgestern waren wir doch sehr überrascht, wie voll hier ein Skytrain werden kann. Der weitere Weg nach dem Skytrain geht über den Fluss. Mit dem Boot am Chao Praya entlang gehts neben unserem letztjährigen Hotel (dem Sheraton) zum Wat Pho und zum Grand Palace.

Hier ist auch weit und breit nichts von Demonstranten zu sehen – laut orf.at war ja recht viel los in Bangkok, aber wir haben davon gar nix mitbekommen. Offenbar haben wir die Verkehrsmittel also gut gewählt, oder der ORF ist nicht vor Ort und schreibt aus irgend einer Presseagentur (wahrscheinlich) was ab. Erinnert mich an 2004 in Nepal, dort waren auch lauter Bombenanschläge laut ORF und wir haben davon nix mitbekommen, ausser einer Ausgangssperre für Nepalesen.

Die Anlegestelle #8 war unser erstes Ziel. Dort haben wir uns gleich mit Wasser eingedeckt, denn es war heute unwahrscheinlich heiß und schwül. Sicher über 37 Grad. Und bei der Hitze haben wir uns über jeden Schatten gefreut, wie hier auf dem Bild in einem der schönen Gänge, die mit goldenen Buddhastatuen gefüllt sind. Diese sind von reichen Familien adaptiert worden und zum Dank steht deren Namen auf kleinen Tafeln, wie wir von einem deutsch sprechenden Guide mitbekommen haben.

Das wahre Highlight des Wat Po ist jedoch der liegende goldene Buddha. Es ist der größte liegende Buddha der Welt, mit über 35 Metern Länge. Es ist beeindruckend, wie riesig das ist, durch die Zahl alleine kann man das kaum erahnen. Die Fußsohlen sind mit Perlmutintarsien geschmückt und sind wirklich gigantisch.

Der zweite Halt galt dann dem Grand Palace, der in früherer Zeit der Königssitz gewesen ist. Das war auch am Eintritt zu bemerken. Stolze 350 Baht pro Person, also knapp 7 Euro. Das ist für hier richtig viel Kohle, wenn man zum Vergleich nimmt, dass 1,5 Liter Wasser im Supermarkt 11 Baht kosten, ein Taxi quer durch die Stadt 90 Baht und eine Massage in einer der besten Massageschulen Thailands pro Stunde 150 Baht. Übrigens gleich viel wie eine Flasche Singha Bier 0,6L im Lokal …

Beim Gang durch die riesige Anlage – quasi Schönbrunn in Thailand – kommt man von einem wunderschönen Gebäude zum nächsten. Nicht einfach, nur ein paar Bilder hier auszuwählen! Es ist wahrhaft eine großartige Anlage, in deren Zentrum das größte Heiligtum der Thai, der Smaragd-Buddha aufbewahrt wird. Dieser ist zwar „nur“ aus Jade, jedoch wunderschön und umgeben von viel glitzerndem Edelmetall wirkt er noch imposanter. Wir zogen danach noch bei einigen wunderschönen kleineren Tempeln vorbei, bevor es linkerhand am echten „Palast“ entlang, wieder Richtung Ausgang ging. Das freute uns einerseits, denn wir rannen fast schon aus unserer Kleidung, obwohl es andererseits die schönste Tempelanlage Asiens war, die wir bis jetzt gesehen haben. Nach einer kleinen Erfrischung in Form einer Wassermelone und 2 Flaschen Wasser, waren wir so mutig, dass wir ein Taxi nach Hause. nahmen. Da wir nichts von irgendwelchen Rot-Hemden hier gesehen haben, trieb uns vor allem der nahende Hitzekollaps ins nächstbeste pinkfärbige Taxi. Nach den oben erwähnten knapp 90 Baht für die Fahrt, oder 20 Minuten später, waren wir wohlbehalten und ohne nennenswerte Verkehrsprobleme wieder im Hotel. Das galt es mit ein wenig Spätnachmittagsruhe zu „feiern“, so lagerten wir nach einer kühlen Dusche ein wenig die Beine hoch. Beim letzten Besuch in diesem Hotel ist uns noch sehr gut das wunderbare SPA in Erinnerung. Mit einem Gutschein pro Person wegen des kürzlichen Neujahrsfestes, ist uns dann die Entscheidung noch leichter gemacht worden, wieder eine 2stündige Massage zu einem sehr fairen Preis zu buchen. Das SPA hat ein paar Awards, für in ganz Asien herausragende Leistungen auf dem Gebiet. Und das merkt man hier jede Minute!

Geschafft und gut durchgeknetet ging es am frühen Abend nur mehr kurz zum Abendessen in unsere „Fifth Food Avenue“ – mehr Energie war heute nicht mehr da um uns auf gut Glück in der Stadt  umzusehen. Und um den Flüssigkeitsbedarf des heutigen Tages annähernd wieder ins Plus zu bringen, musste heute eine große Flasche Singha Bier her. Speziell für Werner :-), Singhaaaaa!!!!

Daneben wieder wunderbare Gerichte – für alle, die es mal hierher verschlagen sollte: es gibt eine Auswahl aus dem gesamten asiatischen, bis hin zum arabischen und europäischen Raum (wobei das sicher keinen Europäer interessiert, der gerne asiatisch isst, wie wir, sich hier eine Pizza, Nudeln oder ein Gyros einzuschneiden).

Von thailändisch, vietnamesich, japanisch, chinesisch, arabisch und indisch gibt es alles, was das Herz begehrt – sehr gut und fair im Preis, nicht so günstig, wie auf der Straße oder Lokalen für Einheimische, klarerweise.

Das war’s jetzt ganz genau für heute (es ist 0 Uhr) und morgen gehts hierher: http://www.zarabeachresort.com/

ps.: hier noch ein Suchbild für Seppi! Was kriegst Du bald???

Categories:

Tags:

Keine Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert